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Etappe 1: Vom Steinhuder Meer bis zum Großen Moor  Östlicher
Ausgangs- und Zielpunkt des Meerwegs ist Neustadt am Rübenberge mit dem
sehenswerten Schloss Landestrost. Der Meerweg beginnt und endet hier am
Bahnhof. Die Route führt zunächst am Nordufer des größten Binnensees Nordwestdeutschlands, dem Steinhuder Meer, entlang nach Mardorf. Dort laden Sandstrände zum Baden ein. Vorbei an den wertvollen Feuchtwiesen
bei Winzlar erreicht man das Bauensemble der ehemaligen Königlichen Kuranlagen in
Bad Rehburg aus der Zeit der Romantik. In Münchehagen kann man in Deutschlands
größtem Dinosaurier-Freilichtmuseum eine Zeitreise unternehmen. Bei Schlüsselburg mit seinem
in Norddeutschland einmaligen Scheunenviertel überquert der Meerweg die Weser.
An der Strecke liegt das 1163 gegründete Kloster Loccum, eines der bedeutendsten
Bauwerke des Mittelalters in Norddeutschland.
Etappe 2: Naturpark Dümmer Eine weitere
Attraktion an der Strecke ist der Naturtierpark Ströhen, in dem mehr als 600
Tiere aus fünf Kontinenten in natürlichen Freianlagen und Gewässern zu sehen
sind. Zu Füßen des 181 m hohen Stemweder Berges, welcher berühmt für sein Innenleben mit Fossilien ist, geht es auf dem Meerweg weiter Richtung Oppenweher Moor. Es gehört zur Diepholzer
Moorniederung, der am besten erhaltenen Hochmoorlandschaft Niedersachsens, und ist
Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten. An der Nordseite des Dümmer Sees führt die Route des Meerwegs weiter nach Lohne. Der zweitgrößte
Binnensee Niedersachsens bietet zahlreiche Wassersportmöglichkeiten und eine
einzigartige Natur. Viele seltene Vogelarten können hier beobachtet werden. Für
Naturerkundungen empfiehlt sich der Dümmer-Weg rund um den See.
Etappe 3: Vom Diepholzer Moor bis in den Naturpark Wildeshauser Geest Wenige Kilometer weiter
präsentiert die alte Industriestadt Lohne die Entwicklung der hier seit Beginn
des 19. Jahrhunderts ansässigen Industrien in einem eigenen Museum. In Vechta, wo seit über 700 Jahren der bekannte Stoppelmarkt
stattfindet, ist im Zeughaus der aufwändig restaurierten Zitadelle das erste
deutsche Zentrum für das Mittelalter untergebracht. In der Wildeshauser Geest steht abwechslungsreiche
Natur und Archäologie auf dem Programm. Mit rund 1500 Quadratkilometern ist dieser Naturpark einer
der größten in Deutschland. Neben idyllischen Flusstälern, Urwäldern, Moor- und
Heideflächen sind auch die Zeugen menschlicher Vergangenheit ein Erlebnis. Dazu
gehören die Großsteingräber Ahlhorner Kellersteine bei Großenkneten sowie Visbeker
Bräutigam und Visbeker Braut. Sie zählen zu den bekanntesten archäologischen
Monumenten Norddeutschlands.
Etappe 4: Naturpark Wildeshauser Geest - Oldenburg - Zwischenahner Meer Städtebaulich und kulturell besonders interessant
ist Oldenburg, das auf 660 Jahre Stadtgeschichte zurückblickt. Zahlreiche historische
Gebäude wie das Schloss, die Schlosswache und das Staatstheater sowie eine
Vielzahl unterschiedlicher Museen, darunter das Horst-Janssen-Museum, erwarten
die Besucher. Der Schlosspark, eine attraktive Fußgängerzone und ein
idyllischer Hafen laden zum Bummeln ein. Als „Perle des
Ammerlandes“ gilt das Zwischenahner Meer, der drittgrößte Binnensee
Niedersachsens. In Bad Zwischenahn am Südufer kann man im Freilichtmuseum
Geschichte und Kultur der Region erleben und sich kulinarische Spezialitäten
wie den Smoortaal schmecken lassen. Weiter geht es in ein Paradies für Gartenfreunde, ins
Ammerland, das für seine Rhododendrenparks berühmt ist.
Etappe 5: Vom Ammerland bis nach Wilhelmshaven Durch Friesland, der Heimat von Klarsicht und Reizklima, Wurtendörfern
und trutzigen Wehrkirchen, nimmt der Meerweg weiter seinen Weg nach Norden. Im Neuenburger Urwald in
der Friesischen Wehde können über 600 Jahre alte Baumriesen bestaunt werden. Dann führt die Strecke zu den historischen Gotteshäusern in Neustadtgödens und vorbei am Wasserschloss Gödens. Maritimes Flair prägt den nördlichen Ausgangs- und Zielpunkt
des Meerwegs: Wilhelmshaven, das über den einzigen Südstrand an der deutschen
Nordseeküste verfügt und der größte Marinestützpunkt der Landes ist. Die
Promenade des Bontekais lädt zu einem Hafenspaziergang ein, und die virtuelle
Forschungsstation Oceanis entführt in Unterwasserwelten. Die Route des Meerwegs
beginnt und endet direkt am Bahnhof.
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