Der Ranzen für zierliche Kinder

Besonders für zierliche und kleine Kinder eignen sich leichte Schulranzen. Vor alle wegen dem geringen Eigengewicht sind diese sehr überzeugend und werden immer beliebter. Obwohl sie leichter gebaut sind, überzeugen sie dennoch durch das Tragekomfort, die Ergonomie, und vor allem Sicherheit. Verwendet werden hier leichte, aber hochwertige Materialien. Die meisten leichten Ranzen haben ein Eigengewicht von unter 1.000 Gramm.

Welche Rolle spielt das Gewicht?

Wiegt der Ranzen weniger als 1.000 Gramm, dann wird dieser als Leichtgewicht bezeichnet. Normale Schulranzen haben ein Eigengewicht von etwa 1.500 Gramm. Es gibt aber auch Modelle die weit mehr als 1.500 Gramm Eigengewicht auf die Waage bringen. Diese zählen dann zu den schweren Schulranzen. Nicht nur die Ergonomie, der Tragekomfort, oder die Sicherheit spielen beim Schulranzen eine tragende Rolle, sondern auch das Gewicht. Vor allem für kleine und zierliche Kinder kann ein schwerer Schulranzen belastend sein, vor allem wenn zu dem Eigengewicht auch noch das Material für die Schule kommt. Ist der Ranzen dann zu schwer, können Haltungs- und Rückenschäden die Folge sein. Laut den Experten der Studie der Universität des Saarlandes darf ein Schulranzen zwischen 17 bis 20 Prozent des Körpergewichts vom Kind wiegen, ohne dass es zu solchen Schäden kommt. Allerdings kommt es bei der Wahl nicht nur auf diese Faustregel an, sondern auch auf die körperliche Konstitution. Pauschal kann die Frage, ob ein leichter Ranzen empfehlenswert ist nicht beantwortet werden. Je geringer aber das Eigengewicht vom Ranzen ist, desto weniger Arbeit ist das Tragen, wenn dieser mit Materialien und Büchern gefüllt ist. Außerdem sollten zierliche Kinder einen leichten Schulranzen bekommen, sodass die Gefahr für Folgeschäden minimiert wird. Ist das Kind normal groß und schwer, dann genügt auch ein normaler Schulranzen.

Gibt es Nachteile bei den leichten Schulranzen?

Es wird kaum etwas so ausgiebig diskutiert, wie dass Gewicht vom Schulranzen. Vor allem seitdem die Orthopäden Alarm schlagen, weil Wirbelsäulenschäden bei Erstklässern zunehmen, wird immer wieder über dieses Thema diskutiert. Allerdings kann nicht pauschal gesagt werden, dass nun alle einen leichten Ranzen nehmen sollten, denn das optimale Gewicht ist individuell unterschiedlich und befindet sich auf einer Skala. Demnach sollten die Ranzen ein Gewicht von 1.500 Gramm Eigengewicht nicht übertreffen. Wichtig ist außerdem auch, dass ein Schulranzen mit einem gewissen Mindestgewicht dazu beiträgt, dass die Rückenmuskulatur gestärkt wird. Einige Ranzen wurden von der Aktion Rücken e.V. hinsichtlich dieser Stärkung der Rückenmuskulatur ausgezeichnet. Aber wie bereits erwähnt, hängt das Gewicht maßgeblich von der Statur ab. Die leichten Schulranzen lohnen sich also vor allem für zierliche Kinder. Der Ranzen sollte außerdem ergonomisch geformt sein, sodass der Rücken entlastet wird. Wichtig ist auch, dass die Tragegurte mindestens vier Zentimeter breit sind.